Sika hat eine Hybridanleihe über insgesamt 1 Milliarde Euro begeben. Die festverzinsliche, kündbare und nachrangige Schuldverschreibung besteht aus zwei Tranchen mit je 500 Millionen Euro Nominalwert.
Die erste Tranche hat einen Coupon von 4.375 Prozent pro Jahr. Der erste Kündigungstermin ist der 26. Februar 2032, der erste Neufestsetzungstermin der 26. Mai 2032. Sie wurde zu 99.397 Prozent des Nominalwerts ausgegeben, was einer Rendite von 4.500 Prozent entspricht.
Die zweite Tranche ist mit 4.875 Prozent pro Jahr verzinst. Für diese Anleihe sind der 26. Februar 2035 als erster Kündigungstermin und der 26. Mai 2035 als erster Neufestsetzungstermin vorgesehen. Der Ausgabepreis lag bei 99.153 Prozent, die Rendite bei 5.000 Prozent.
Kotierung in Dublin
Die Hybridanleihen wurden bei europäischen institutionellen Anlegern für festverzinsliche Wertpapiere platziert. Citigroup übernahm die Funktion des Global Coordinator. BofA Securities, Citigroup und UBS Investment Bank fungierten als Active Bookrunners.
Die beiden Anleihen sollen am geregelten Markt der Euronext Dublin kotiert werden. Die ISIN der ersten Tranche lautet XS3476053445, jene der zweiten Tranche XS3476053791.
Verwendung des Nettoerlöses
Sika will den Nettoerlös für allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen. Dazu gehören die Finanzierung ergänzender Akquisitionen und die Refinanzierung bestehender finanzieller Verbindlichkeiten.
Die Transaktion ist so strukturiert, dass Standard & Poor’s eine Eigenkapitalanrechnung von 50 Prozent gewährt. Sika verweist damit auf sein Bekenntnis zum Emittentenrating A-.
Standard & Poor’s hatte den Ausblick für Sika am 17. August 2026 von negativ auf stabil angehoben.