Kunststoffzylinder, Rührwerk, Schläuche: Dieser Bioreaktor war bei der Produktion der ersten Impfstoff-Charge von BioNTech im Einsatz.

Bahnbrechendes Exponat im Deutschen Museum

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Die Sammlung des Deutschen Museums München ist um ein geschichtsträchtiges Exponat reicher geworden: den Bioreaktor, in dem die allererste Charge des BioNTech-mRNA-Impfstoffs Comirnaty produziert wurde.

Für die Entwicklung des hochwirksamen Covid-19-Impfstoffs Comirnaty wurde BioNTech am 17. November mit dem Deutschen Zukunftspreis 2021, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, ausgezeichnet. Die revolutionäre mRNA-Technologie, die dafür eingesetzt wurde, war Thema einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion, die am 25. November live aus dem Streaming Dome des Deutschen Museums im Internet übertragen wird. Zugeschaltet waren die BioNTech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci.

Die BioNTech-Biochemikerin Katalin Karikó, die ebenfalls maßgeblich zum Forschungserfolg beigetragen hat, war persönlich vor Ort und brachte neben ihrer Expertise auch ein neues Exponat für das Deutsche Museum mit: den Bioreaktor, in dem die allererste Impfstoffcharge produziert wurde. Das geschichtsträchtige Gerät wird in der Abteilung Museumsgeschichte zu sehen.

„Dieser Bioreaktor steht symbolisch für die überlebenswichtige Rolle, die Forschung und Technik für unsere moderne Gesellschaft spielen“, sagte Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums. Der Generaldirektor des Deutschen Museums ist deshalb „sehr stolz, dass wir ein Zeugnis dieser so wichtigen Innovation schon jetzt unseren Besucherinnen und Besuchern zeigen können“.

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