Givaudan verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 Verkäufe von CHF 3.799 Milliarden, was einem Rückgang von 1.7 Prozent in Schweizer Franken entspricht. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Verkäufe um 3.6 Prozent. Das Unternehmen führte die ausgewiesene Abschwächung vor allem auf die Stärke des Schweizer Frankens zurück.
Riechstoffe und Geschmack
Der Bereich Riechstoffe & Schönheit legte auf vergleichbarer Basis um 6.5 Prozent zu und erreichte Verkäufe von CHF 2.010 Milliarden. Besonders stark entwickelten sich Luxusparfümerie und Konsumgüter, während Riechstoffingredienzien und Active Beauty rückläufig waren. Geschmack & Wohlbefinden wuchs um 0.5 Prozent auf vergleichbarer Basis auf CHF 1.789 Milliarden.
Rentabilität unter Druck
Das bereinigte EBITDA belief sich auf CHF 923 Millionen und die Marge auf 24.3 Prozent nach 25.2 Prozent im Vorjahr. Givaudan verwies auf einmalige Kosten von CHF 103 Millionen, vor allem für Rechtsstreitigkeiten und Rückstellungen. Der Nettogewinn sank auf CHF 475 Millionen, was einer Marge von 12.5 Prozent entspricht.
Regionen und Märkte
Die wachstumsstarken Märkte legten um 5.2 Prozent auf vergleichbarer Basis zu, die reifen Märkte um 2.0 Prozent. In den Regionen verlief die Entwicklung laut Mitteilung ausgewogen, wobei Asien-Pazifik, Südasien, Afrika und der Nahe Osten sowie Europa positiv beitrugen. Nordamerika und Lateinamerika verzeichneten im Segment Geschmack & Wohlbefinden hingegen leichte Rückgänge.
Ausblick und Strategie
Givaudan aktualisierte im Vorfeld von IFRS 18 mehrere wesentliche Leistungskennzahlen, darunter das bereinigte EBITDA und den bereinigten freien Cashflow. Das Unternehmen bekräftigt zudem seine Strategie 2030 mit dem Ziel eines durchschnittlichen Umsatzwachstums von 4 bis 6 Prozent auf vergleichbarer Basis. CEO Christian Stammkoetter sagte: «Wir sind mit unserem kontinuierlich soliden Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2026 sehr zufrieden».