Roche steigerte die Konzernverkäufe in den ersten sechs Monaten 2026 um 6 Prozent zu konstanten Wechselkursen auf CHF 30.4 Milliarden. In Schweizer Franken ausgewiesen lag der Umsatz wegen der starken Währung bei minus 2 Prozent. Der Kernbetriebsgewinn stieg um 10 Prozent zu konstanten Wechselkursen, der Kerngewinn je Titel um 9 Prozent.
Pharma wächst weiter
Die Verkäufe der Division Pharma erhöhten sich um 6 Prozent zu konstanten Wechselkursen auf CHF 23.6 Milliarden. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörten Xolair, Hemlibra, Ocrevus, Phesgo und Vabysmo. In den USA stiegen die Pharma-Verkäufe um 6 Prozent, in Europa um 1 Prozent und in der Region International um 10 Prozent.
Diagnostics mit solidem Plus
Die Division Diagnostics legte um 3 Prozent zu konstanten Wechselkursen auf CHF 6.7 Milliarden zu. Getrieben wurde das Geschäft durch Produkte für Immundiagnostik, klinische Chemie, Pathologie und Molekulardiagnostik. Nordamerika wuchs dabei um 8 Prozent, während Asien-Pazifik wegen Preisreformen im chinesischen Gesundheitswesen rückläufig war.
Pipeline und Meilensteine
Roche meldete mehrere regulatorische und klinische Fortschritte, darunter beschleunigte Zulassungsverfahren in den USA für Giredestrant, Enspryng, Tecentriq und Gazyva/Gazyvaro. Zudem gab es positive Phase-III-Daten zu Divarasib bei Lungenkrebs sowie neue Daten zu Fenebrutinib, Gazyva/Gazyvaro, Enicepatid und Petrelintid. In der Diagnostik hob Roche die Einführung von Axelios 1, die CE-Kennzeichnung für Elecsys p Tau217 und Elecsys Igra TB sowie die FDA-Zulassung des Ventana Pten (SP218) Rxdx Assay hervor.
Ausblick bestätigt
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Roche weiterhin ein mittleres einstelligen Wachstum der Konzernverkäufe zu konstanten Wechselkursen und ein hohes einstelligen Wachstum beim Kerngewinn je Titel. CEO Thomas Schinecker sagte: «Unsere starke Dynamik setzte sich im ersten Halbjahr fort» und verwies auf Umsatzwachstum sowie wichtige Fortschritte in der Pipeline.