Die Schweiz ist Weltmeisterin der Innovation

Publiziert

Der Weltumsatz der «top ten» der schweizerischen chemischen und pharmazeutischen Unternehmen betrug im 2014 total 144 Milliarden Franken. Über sechs Milliarden Franken gaben 2014 allein die Pharma-Firmen in der Schweiz für Forschung und Entwicklung (F&E) aus. Dies entspricht rund 33 Prozent ihrer weltweiten F&E-Ausgaben.

Diese hohen finanziellen Investitionen in den Forschungsplatz Schweiz belegen die Bedeutung des Standorts und zeugen vom treibenden Innovationsgedanken innerhalb der Firmen. Gemäss dem europäischen und dem globalen Innovationsindex ist die Schweiz gar Europa-, respektive Weltmeisterin der Innovation. Zusätzlich zu den F&E-Ausgaben investierten die Pharma-Firmen in der Schweiz über vier Milliarden Franken in Anlagen wie technische Geräte, Maschinen, Gebäude- und Betriebsausstattung*.Wie Roche kürzlich informierte, wird für die Produktion einer neuen Generation von spezialisierten Medikamenten 300 Millionen Franken in eine Produktionsstätte in Kaiseraugst investiert. Fast zwei Drittel aller in der Schweizer Pharmaindustrie Beschäftigten arbeiten im Life Science Cluster der Region Basel. Entsprechend wird der Grossteil der schweizerischen Wertschöpfungskette in Basel und Umgebung generiert. Rund ein Drittel aller Schweizer Exporte sowie ein Fünftel aller Schweizer Importe sind auf pharmazeutische Produkte zurückzuführen.

Die erzielten Ergebnisse verdeutlichen, dass die Unternehmen in der Schweizer Chemie- und Pharmaindustrie «fit» und im globalen Umfeld konkurrenzfähig sind. Die Innovationskraft spielt dabei eine wichtige Rolle. Als Innovationstreiber hat sich in der Branche auch die ILMAC etabliert. Die Fachmesse hat sich seit Ihrer Gründung 1959 zur führenden Schweizer Zuliefermesse für Pharma, Chemie, Nahrungsmittel, Getränke, Kosmetik und Biotechnologie entwickelt und zeigt alle industriellen Anwendungen der Prozess- und Labortechnologie auf. Diese Bereiche rücken am Markt immer näher zusammen, da die Prozesse in den Unternehmen zunehmend nicht mehr getrennt, sondern ganzheitlich geplant und umgesetzt werden.

Diese Entwicklung widerspiegelt sich an der 20. ILMAC im modernen Platzierungskonzept. Michael Bonenberger, Exhibition Director der ILMAC, präzisiert: «Die Aussteller werden durchmischt platziert, was untereinander massgeschneiderte Synergien erlaubt. Die Fachbesucher sollen dadurch alle Bereiche der Messe als Einheit wahrnehmen.» Trotz dieser Vielfalt wird sich die ILMAC übersichtlich und mit einem kompletten Angebot nah am Markt präsentieren. Das Konzept kommt in der Branche gut an.
 

Intensivierte Zusammenarbeit
Während der ILMAC finden im Congress Center Basel der internationale Life Science Kongress sowie die MipTec, The International Life Science Exhibition, statt. Bereits in der Vergangenheit haben die MCH Messe Schweiz (Basel) AG mit Congrex Switzerland kooperiert. Die Zusammenarbeit wird nun intensiviert, Synergien werden genutzt und der Bogen von den wissenschaftlichen Events zur praxisorientierten ILMAC gespannt. In der Woche vom 19. bis 23. September 2016 werden alle Veranstaltungen unter dem gemeinsamen Dach der «Basel Life Science Week» durchgeführt.
Mit Endress+Hauser als Main Partner Process steht einer der international führenden Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für industrielle Prozesstechnik und Automatisierung hinter der ILMAC. (ch) www.ilmac.ch

Science industries – im Dienste der Industrie
Science industries wurde 1882 unter dem Namen «Schweizerische Gesellschaft für Chemische Industrie» als wirtschaftspolitischer Interessenverband der chemisch-pharmazeutischen Industrie gegründet. Angesichts der starken Auslandabhängigkeit der Branche bearbeitete Science industries über lange Zeit schwergewichtig handelspolitische Fragen. Im Laufe der Jahre erweiterte sich die Palette. Fragen des Umweltschutzes, des Pharmasektors und der Biotechnologie erhielten immer mehr Gewicht. Science industries beteiligt sich von jeher an den Vernehmlassungen zur einschlägigen schweizerischen Gesetzgebung. Seit ihrer Gründung setzt sich Science industries für ein unternehmensfreundliches regulatorisches Umfeld im In- und Ausland ein. Im Bereich der Aussenwirtschaft werden insbesondere folgende Ziele angestrebt:
 

  • Schaffen möglichst freiheitlicher und stabiler Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft, z.B. im Rahmen der WTO und der Europäischen Union.
  • Abbauen technischer Handelshemmnisse durch internationales Angleichen handelsrelevanter Rechtsvorschriften verschiedener Staaten oder durch gegenseitige Anerkennung dieser Vorschriften.
  • Sichern einer angemessenen Abgeltung der unternehmerischen Forschungsanstrengungen, unter anderem durch einen international verbesserten Schutz des Geistigen Eigentums.


Science industries arbeitet eng mit den Verbänden der chemisch-pharmazeutischen Industrien anderer Länder zusammen. Der Verband ist 1aktives Mitglied einer ganzen Reihe von europäischen und weltweit tätigen Branchenvereinigungen.

* Quelle: Pharma-Markt Schweiz, Ausgabe 2015, Herausgeber Interpharma, Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz

EVENTS

Empack Schweiz

The Future of Packaging Technology

Datum: 18. - 19. November 2020

Ort: Zürich (CH)

Logistics & Distribution

Schweizer Fachmesse für Logistik und Transport

Datum: 18. - 19. November 2020

Ort: Zürich (CH)

Pumps & Valves

Fachmesse für Pumpen- und Ventiltechnik

Datum: 10. - 11. Februar 2021

Ort: Zürich (CH)

maintenance Schweiz

Schweizer Fachmesse für industrielle Instandhaltung und Facility Management

Datum: 10. - 11. Februar 2021

Ort: Zürich (CH)

Vivaness

Internationale Fachmesse für Naturkosmetik

Datum: 17. - 21. Februar 2021

Ort: Nürnberg (D)

LogiMat

Internationale Fachmesse für Intralogistik

Datum: 09. - 11. März 2021

Ort: Stuttgart (D)

Swiss Plastics Expo

Schweizer Fachmesse Kunststoffindustrie

Datum: 25. - 27. Januar 2022

Ort: Luzern (CH)

Bezugsquellenverzeichnis